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doors of perception ethic committee


Ethik hat Vorrangig etwas mit dem Umgang von Verletzungen zu tun. Wir müssen nicht selbst verletzend werden, sondern können durch die Erfahrung der eigenen Verwundbarkeit, die Verwundbarkeit der anderen verstehen lernen. Das kann uns lehren, weniger gewalttätig und in Resonanz zum Geist in die Welt zu gehen.

Aus diesem Grund muss Zorn (und Wiederstand) nicht immer mit Gewalt einhergehen, wie es der schwarze Prediger Marthin Luther King (im Sinne Mahadma Ghandis) mit dem Aufruf zu gewaltfreiem Wiederstand bewies und wie wir es heute am Beispiel der Heidelberger Walpurgisnacht vorgeführt bekommen.

Wut, Ohnmacht und Zorn als Folge der Verletzung moralischer und ethischer Werte, scheint für die erste Phase einer soziale Bewegung unabdingbar. Er vereinigt unterschiedliche Mitglieder einer Gruppe. Im negativen Sinne gegen einen gemeinsamen Feind (Feindbild) und im positiven Sinn für ein gemeinsames Ziel (Vision).

Mit der zunehmenden Polarisierung der Bevölkerung, gilt es vermehrt darauf zu achten, wer oder was unser Wahrnehmungsfeld beeinflußt. Wer oder was unser Bewusstsein beeinflusst und unser Leben (mit)bestimmt, wird eine der Hauptaufgaben unserer nahen Zukunft sein!

Boris Eden Hiesserer / doors of perception ethic committee - heidelberg 2003

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